Was ist ein Bully?
Definition „bullying“: Seine (überlegene) Kraft und Macht rücksichtslos einzusetzen, um Schwächere zu erschrecken, zu unterdrücken, zu schädigen oder zu verletzen. Ein das ganze Bedeutungsfeld umfassendes deutsches Wort gibt es nicht.

Dan Olweus entwickelte in Norwegen ein Konzept zur Gewaltprävention in Schulen. Evaluationsstudien in Bergen/Norwegen und die Erprobung an 15000 Schülern in Schleswig-Holstein Mitte der 90er Jahre dokumentieren die Effektivität des Programmes.

Nach Olweus gibt es ein klares Täter/Opfer-Verhältnis, auch wenn in manchen Fällen zumindest aus Tätersicht die Vorgeschichte von Bullying-Vorfällen vielschichtiger sein mag. Es handelt sich um einen lerntheoretisch ausgerichteten Grundgedanken, der außer Opfern und Tätern auch die weiteren mittelbar am Geschehen Beteiligten (zuschauende Schüler, Lehrkräfte, Eltern) miteinbezieht.

Umsetzung an unserer Schule:

  1. Opfer und Täter stellen den Vorfall aus ihrer Sicht möglichst zeitnah schriftlich dar und geben diese Protokolle bei einem Mitglied der „Antibullying-Kommission“ ab.

  2. Die Eltern von Täter und Opfer werden informiert, haben die Gelegenheit zu einer schriftlichen Äußerung und werden eingeladen zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Konfliktparteien (Schülern) und Mitgliedern der Kommission.

  3. Die Schülerprotokolle werden in diesem Gespräch ausgewertet und man versucht gemeinsam zu einer Lösung zu kommen.

  4. Es wird eine Art ‚Vertrag’ zwischen den Konfliktparteien geschlossen, welcher von allen Beteiligten (Eltern, Schülern, Gesprächsleitern) unterschrieben wird.

  5. Der Klassenlehrer (bzw. bei klassenübergreifenden Mobbingfällen) die Klassenlehrer erhalten eine Kopie des Vertrages.

Mitglieder des Anti-Bullying-Teams:
  • Frau Neuen
  • Frau Schmeink
  • Frau Slater
  • Frau Seeburg
  • Frau Stengel