Am 21. Februar 2019 ging es für mich und rund 400 andere Schüler aus ganz Deutschland nach Berlin zur MINT400. Die MINT400 wird von dem Verein MINT-EC organisiert, dessen Ziel es ist, die naturwissenschaftlichen orientierten Schülerinnen und Schüler weiter zu fördern und ein Netzwerk zwischen ihnen aufzubauen. Mit diesen Zielen im Auge wird jährlich auch die MINT400 organisiert. Vor Ort in der Technischen Universität Berlin erwarteten uns über 35 Aussteller auf zwei Etagen, darunter waren Universitäten, Vereine und auch verschiedene Unternehmen aus Wirtschaft und Wissenschaft, die Studien- und Berufsperspektiven darstellten und mit denen wir uns unterhalten durften über mögliche Zukunftsaussichten. 

Gegen 15 Uhr fand die Begrüßung als auch ein Vortrag über den Einfluss von Videospielen auf den Menschen statt. Danach lernten wir die Anbieter unserer Workshops für den folgenden Tag kennen.

Um 17 Uhr war dann Zeit für den zweiten Fachvortrag, dabei konnte zwischen vier verschiedenen gewählt werden. Ich entschied mich für einen Vortrag über Titan. Etwas skeptisch und mit keinerlei Ahnung, was ich zu erwarten hatte, setzte ich mich in den Saal. Zum Schluss des Vortrags wusste ich auf jeden Fall viel mehr über das Metall und dass ein Vortrag über ein Metall nicht langweilig sein muss. Anschließend fand die Abendveranstaltung unter dem Motto „Go digital Night“ statt. Zuerst wurden wir darüber aufgeklärt, was die sogenannten „Young thinkers“ überhaupt machen und lernten eine neue Programmiersprache, nämlich SNAP kennen. Bei der „Go digital Night“ durften wir natürlich auch wieder selber ran und uns zwischen acht Workshops entscheiden. 

Für mich hörte sich die Idee, einen Roboter Sprechen beizubringen am interessantesten an. Dabei wurde eine Block-Programmierung verwendet, um uns das Ganze etwas einfacher zu gestalten. Zum Schluss des halbstündigen Workshops konnte unsere Gruppe bereits kleine Gespräche mit unserem kleinen Roboter führen, was schon ziemlich beeindruckend war. Um 22 Uhr war der erste Tag auf der MINT400 dann beendet. 

Der nächste Tag begann um 9 Uhr morgens in einem riesigen Versuchslabor der TU Berlin. Da unsere Gruppe für den Workshop fast komplette Dunkelheit brauchte, gingen wir in das Testlabor für verschiedene Lichter, in welchem auch Straßenlaternen getestet werden können. 

Bei unserem Workshop versuchten wir den Versuch von Rosalind Franklin nachzustellen, bei welchem sie die Doppelhelix-Struktur der DNA entdeckte, nachzustellen. Um das Ganze etwas einfacher zu machen, ersetzten wir die Röntgenstrahlen durch einen Laser und die DNA durch eine Spirale. Anhand von verschiedenen Formeln und mit Hilfe des Bildes, welches durch die Beleuchtung mit dem Laser entstand, konnten wir die Form, die Dicke und die Höhe der Spirale bestimmen. Zwischendurch erholten wir uns kurz beim Mittagessen in der Kantine der TU Berlin und danach lernten wir noch etwas mehr über Biochemie generell und die verschiedenen Anwendungsbereiche. 

Die MINT400 endete mit der Abendveranstaltung, auf der die Preise für den Internationalen Chemiewettbewerb und für den School-Slam mit dem Britisch Council verliehen wurden. Unter anderem hielt Michael Mazda einen Vortrag über Atom-Uhren, der nicht nur informativ, sondern auch einfach zu verstehen und lustig war. Den Abschluss der MINT400 bildete das monochromatische Lichtorchester und ein Leckeres Abendessen. 

Mehr Eindrücke von Maras Fahrt könnt ihr auch hier sehen:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=8&v=Agggls2NEJM

Mara Rebecca Hövel

 

Weitere Links:

https://www.presseportal.de/pm/129100/4198923

https://www.mint-ec.de/angebote/schuelerinnen-und-schueler/veranstaltungen/