Gedanken  zu Corona (Schüler/innen des Literaturkurse Q1 GK 1)

1.

Ich bin allein, weit entfernt bin ich von dir

Ich bin allein, weit entfernt bin ich von dir,

Oh, wärst du doch bei mir.

Meine Gedanken, sie dreh‘n sich nur um dich,

Oh, lass mich nicht im Stich.

Bald bin ich bei dir und dann wirst du seh‘n,

Werde ich nie mehr fort von dir gehen.

Und all der Kummer ist bald dann vorbei,

Sind wir erst wieder zusammen,

Wir zwei.

Bleibe mir treu, so lang ich fort bin,

Wenn auch die Zeit ist noch lang bis dahin.

Ich bleib dir treu, das verspreche ich dir,

Mit dir glücklich zu sein,

Ja das wünsche ich mir.

 

 

2.

Alles geht seinen gewohnten Gang

Tag für Tag, stundenlang

Doch dann drückt plötzlich jemand auf Pause.

Die Welt steht still.

Verwundert sehen wir uns um, doch selbst die Uhr bleibt heute stumm.

Von dem gesellschaftlich Zwang, der Schnelllebig- und Ernsthaftigkeit werden wir ab heute befreit.

So klar wie nie zuvor, sehen wir, was um uns herum passiert und kriegen ein Gefühl dafür.

Öffnet dass vielleicht eine neue unbekannte Tür ?

Und wenn „ja“ wofür ?

Wo führt die Reise hin ?

Und macht das alles Sinn?

Geplagt von Zukunftsängsten und Not bricht die Gesellschaft in 2.

Aber wir sitzen alle im selben Boot, befinden uns auf der gleichen Reise und wünschen uns unsere Liebsten herbei, ganz ohne Verbot.

Also was fangen wir mit der Pause an ?

Und kennen wir wirklich unseren Nebenmann ?

All diese Frage spinnen sich Tag für Tag in unseren Kopf.

Ich mach die Augen zu.

Die Welt steht Kopf.

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