Warum Französisch?

- Eine kleine Entscheidungshilfe -

Französisch - eine Weltsprache, die von 280 Millionen Menschen in 37 Staaten der Welt gesprochen wird: in unseren Nachbarstaaten Frankreich, Belgien, der Schweiz und Luxemburg, in Teilen Afrikas und Asiens sowie in Kanada!

<Vous désirez, monsieur?>
<Ähhh, un poisson, s’il vous plaît.

Frankreich – ein wunderbares, vielseitiges Reiseland, in dem man allerdings ohne Französischkenntnisse nicht gut „überleben“ kann. Aber schon nach einem Jahr Französisch bist du in der Lage, dir ein Baguette, ein Croissant, vielleicht sogar einen Lachs auf dem Markt zu kaufen und auch zu verstehen, was du bezahlen musst.

Gute Französischkenntnisse sind vor allem wichtig für Studium und Beruf: Eine große Anzahl von Berufen (z.B. Juristen, Wirtschaftswissenschaftler, Kaufleute, Unternehmer, Techniker, Ingenieure, Natur-wissenschaftler) verlangen heute in verantwortlichen Positionen französische Sprachkenntnisse, um sprachliche Barrieren beseitigen zu können. Wegen der vielfältigen internationalen Beziehungen in Wirtschaft und Kultur hat derjenige, der neben Englisch auch Französisch beherrscht, wesentlich bessere Berufschancen. Und wer möchte, kann an unserer Schule auf das DELF-Zertifikat vorbereitet werden und hat somit später die Möglichkeit an internationalen Studiengängen teilzunehmen.

Frankreich und Deutschland – ein starkes Team in Europa. Europäisches Denken und Völkerverständigung werden nicht erreicht durch Konferenzen, Verträge und Wahlen, sondern durch ein möglichst frühzeitiges gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen, durch Austausch und eigene Einblicke in die Kultur unseres Nachbarlandes, durch Briefkontakte und Freundschaften.

Unsere Schule leistet einen Beitrag dazu durch unseren 10-tägigen Austausch in Klasse 9 mit unserer Partnerstadt in Sées in der schönen Normandie. Zudem machen wir im Rahmen der Differenzierung in den Französisch-Erdkunde-Kursen Wochenendexkursionen nach Luxemburg, Belgien und Paris, wo du dann deine Sprachkenntnisse erproben und vertiefen kannst. Ist mit dem Französischunterricht erst mal die Basis gelegt, so fällt dir das Erlernen weiterer romanischer Sprachen wie Spanisch, Italienisch, Portugiesisch leicht. Am MEG wird Spanisch ab Klasse 11 angeboten.

Je jünger ein Schüler ist, desto schneller lernt er eine lebende Fremdsprache: unbefangen – imitativ – ohne große Sprechhemmung.

Zwar kann man auch noch in Klasse 8 Französisch als dritte Fremdsprache wählen, aber die Erfahrung zeigt, dass nicht jeder bereit ist, bei dem vielfältigen Wahlangebot in Stufe 8 die Arbeit auf sich zu nehmen, die das Erlernen einer dritten Sprache mit sich bringt. Wer sich also nicht in Klasse 6 für Französisch entscheidet, lernt es unter Umständen in seiner ganzen Schulzeit nicht mehr. Und als Erwachsener fällt einem das Sprachenlernen wesentlich schwerer.

Im Französischunterricht wird ähnlich gearbeitet wie im Englischen: Das oberste Ziel ist die Kommunikation, die Verständigung in der anderen Sprache. Und dazu werden alle Sinne angesprochen: Du hörst von CDs kleine französische Texte, sprichst sie nach und lernst so schnell auch die ungewohnte Aussprache. Du lernst mit den Personen deines Lehrbuchs Frankreich kennen und erfährst, dass ein 'baiser' zum Beispiel nichts zu essen ist, sondern ein Kuss. Du siehst (auf Folien) Bilder der Szenen, um die es im Buch gerade geht und lernst schon nach kurzer Zeit dich in Rollenspielen mit deinen Mitschülern in Französisch zu verständigen. Später wirst du auch in der Lage sein, E-Mails in der neuen Sprache zu schreiben und anspruchsvollere Texte, z.B. französische Zeitungen und literarische Texte zu lesen, Filme zu verstehen und im Unterricht darüber zu diskutieren, mit französischen Internetseiten zu arbeiten.

Natürlich bleibt dir das Vokabel- und Grammatiklernen nicht erspart, aber wenn du wirklich Französisch können willst und immer am Ball bleibst, hast du gute Erfolgsaussichten. Außerdem gibt es ein Angebot an zusätzlicher Lernsoftware, die dir das Einprägen der neuen Strukturen erleichtert. Es ist übrigens ein Vorurteil, dass Mädchen leichter Französisch lernen als Jungen. (Vielleicht sind sie ein bisschen fleißiger?) Beweist uns, dass auch das nur ein dummes Vorurteil ist!

Wir freuen uns auf euch! Bienvenue en France!

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