Konflikte friedlich lösen

Was ist das: Schülerstreitschlichtung?

Wenn es mal wieder in der Klasse oder in der Pause Streit gegeben hat und niemand in der Lage ist das Problem zu lösen, habt Ihr die Möglichkeit, Schüler um Hilfe zu bitten, die ein Training als Streitschlichter gemacht haben. Schüler deshalb, weil es hier leichter ist Vertrauen zu fassen und weil das Problem vertraulich behandelt wird. Außer den Konflikt-Parteien und den Schlichtern wird also niemand eingeweiht.

Wie funktioniert so eine Streitschlichtung?


Die Streitschlichter-Paten

Zunächst einmal müssen die Streitenden oder wenigstens einer von ihnen bereit sein, das Problem anzugehen. Dann vereinbaren sie mit den für ihre Klassen zuständigen Streitschlichter-Paten einen Termin. Damit Ihr wisst, wo Eure Schlichter zu finden sind, hängen die Stundenpläne der Paten in den Räumen der Klassen 5 – 7 aus. Ältere Schüler können die ihnen bekannten Schlichter in der Pause ansprechen.

Zu Beginn der Schlichtung, die im Streitschlichterraum C 210 stattfindet, erklären die beiden Schlichter die Gesprächsregeln und fordern die Streitparteien nacheinander auf, ihre Sicht darzustellen. Wenn das Gesamtbild des Konflikts allen Beteiligten verständlich geworden ist, helfen die Schlichter den Parteien selber eine Lösung zu finden, mit der sie einverstanden sein können. Anschließend vereinbaren sie einen Termin in etwa 3 Wochen, bei dem überprüft wird, wieweit sie die Vorschläge umsetzen konnten.

Welche Vorteile hat eine solche Einrichtung für Schüler und Lehrer?

Schüler lernen schrittweise, ihre Konflikte nicht mehr gewaltsam auszutragen, sondern Lösungen zu suchen, die allen Beteiligten Gewinn bringen. Vor allem lernen sie aktives Zuhören und Verstehen fremder Standpunkte. Dadurch verbessert sich das Klima in den Klassen und der Schule insgesamt. Ängste werden abgebaut und alle Beteiligten gewinnen mehr Selbstvertrauen, weil sie sicherer sein können, dass ihre Probleme ernst genommen und gelöst werden können.

Streitschlichter gewinnen im Laufe der Ausbildung mehr Selbstvertrauen und Sicherheit, weil sie wissen, wie Konflikte ablaufen und wie man sie bewältigen kann. Es hat sich gezeigt, dass Streitschlichter bei der späteren Berufswahl von Arbeitgebern besonders gerne eingestellt werden, weil sie das Arbeitsklima verbessern. Der wirtschaftliche Schaden, der jedes Jahr durch Mobbing am Arbeitsplatz entsteht, geht in die Milliarden. Deshalb wissen kluge Arbeitgeber eine solche Qualifikation zu schätzen. Auch im Privatleben ist die Fähigkeit, Konflikte friedlich zu lösen, von unschätzbarem Wert.

Lehrer werden in ihrer Arbeit durch die Streitschlichter entlastet, weil sie weniger Unterrichtszeit für Konfliktbewältigung opfern müssen und weil Schüler, die nicht von seelischen Problemen belastet sind, besser mitarbeiten.

Wie wird man Streitschlichter?

Die Ausbildung zum Streitschlichter ist freiwillig. Das Anfangsalter beträgt ca. 14 Jahre, d.h. ab der 8. Klasse können Schüler mit dem Training beginnen. Dieses dauert etwa 15 Wochen und umfasst 1-2 Stunden pro Woche in einer 7. bzw. 8. Stunde. Der Tag wird mit den Interessierten vereinbart, die sich bei Herrn Greis angemeldet haben. Beim Training werden verschiedene Konflikte in Rollenspielen dargestellt und durch die Schlichter schrittweise Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und durchgespielt.

Wie werden die Schlichter nach Abschluss des Trainings betreut?

Nach Ende der 15-wöchigen Ausbildung werden die Schlichter von dem ausbildenden Lehrer, Herrn Greis, weiter betreut. Sie haben die Möglichkeit einmal pro Woche zu einer festgesetzten 7. Stunde zum Erfahrungsaustausch in den Schlichterraum zu kommen. Auch die bereits erfahrenen Schlichter können an diesen Besprechungen als Berater teilnehmen und die jüngeren mit ihren Ideen und Ratschlägen unterstützen.

Welche Grenzen hat die Schülerstreitschlichtung?

Die Streitschlichtung kann nicht Konflikte verhindern, denn wo Menschen zusammenleben, entstehen immer auch Konflikte. Ihr Ziel ist es, mit Konflikten angemessen und menschenwürdig umgehen zu lernen, was ohne Respekt voreinander nicht möglich ist. Indem Schüler lernen, dass ihre Interessen nicht wichtiger sind als die anderer Menschen und daher nicht auf Kosten anderer durchgesetzt werden können, bereiten sie sich auf ein friedliches Zusammenleben in einer Demokratie vor. Es gibt allerdings Konflikte, die die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Schülerschlichter übersteigen. In Fällen, wo eine psychologische Beratung erforderlich ist, können in Absprache mit den Konfliktparteien andere Wege gesucht werden. Wenn die Betroffenen damit einverstanden sind, können Lehrer des Vertrauens zu Rate gezogen werden.

Habt Ihr noch offene Fragen?

Dann wendet Ihr Euch am besten an Eure Streitschlichter-Paten.

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