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2. Das MINT-Profil in der Sekundarstufe I
(Stufen 7-9)

2.1 Die Stundentafel für das MINT-Profil

In der Erprobungsstufe, also in den Klassenstufen 5 und 6, haben alle Schülerinnen und Schüler durchgängig 4 Stunden Mathemtik und 2 Stunden Biologie. In der Klasse 6 gibt es dann erstmalig das Fach Physik im Umfang von 2 Stunden. Das MINT-Profil setzt erst in der Stufe 7 mit zusätzlichen Stunden in den MINT-Fächern gemäß folgender Übersicht ein.

 

Klassenstufe 7

Klassenstufe 8

Klassenstufe 9

 

7.1

7.2

8.1

8.2

9.1

9.2

F
a
c
h

Mathematik

4 + 1

4

4 + 1

4 + 1

3 + 1

3

Physik

0

0 + 2

2

2

2

2

Biologie

2

2

0

0 + 2

2

2

Chemie

2

2

2 + 1

2

2

2 + 1

Weiß unterlegt sind die Ergänzungsstunden.

2.2 Erweiterung und Vertiefung der Fachthemen

Durch die erhöhte Anzahl an Unterrichtsstunden können spezielle Fachthemen erweitert oder vertieft werden.

Jahrgangsstufe 7

  • Mathematik: Zuordnungstabellen und Zinsrechnung mit Excel, Geometrie mit dynamischer Geometrie-Software, Untersuchungen zum Themenbereich Zufall und Wahrscheinlichkeiten mithilfe von Simulationsprogrammen
  • Physik: Grundgesetze der Optik im Alltag (u. a. Reflexion, Brechung, Farbzerlegung) in Schülerexperimenten, Aufbau und Funktion ausgewählter optischer Instrumente
  • Biologie: Ökosystem Wald mit Exkursion und methodischem Schwerpunkt, verstärkter Einsatz fachgemäßer Arbeitsweisen (wissenschaftsorientierter Unterricht)
  • Chemie: Förderung der praktischen und experimentellen Arbeit zu den Themen „Luft“ und „Wasser“

Jahrgangsstufe 8

  • Mathematik: Anwendungen aus Biologie, Chemie und Physik zu Gleichungen und linearen Funktionen, Stochastik: Simulation und Auswertung von Zufallsexperimenten mithilfe von Excel (u. a. Boxplots)
  • Physik: Projektunterricht zur Elektrotechnik - Vertiefung der Elektrizitätslehre
  • Biologie: Krankheitserreger und genetische Untersuchungsmethoden
  • Chemie: Projektunterricht „Vom Eisenerz zum High-Tech-Produkt Stahl“

Jahrgangsstufe 9

  • Mathematik: Anwendungen aus den Naturwissenschaften – aus der Physik zu quadratischen Funktionen, aus der Medizin zur Wahrscheinlichkeitsrechnung und aus der Biologie zu exponentiellen Wachstumsprozessen
  • Physik: Radioaktivität und Kernenergie: Nutzen und Gefahren mit den Schwerpunkten Strahlendiagnostik und Kernkraftwerk. Biomechanik - Laufen, Schwimmen, Fliegen.
  • Biologie: Vernetzung der naturwissenschaftlichen Fächer mit Technik am Thema „Gesundheitserziehung und Medizintechnik“
  • Chemie: Eigenständiges Experimentieren und Forschen zu den Themen „Energie“ und „Nachhaltiger Umweltschutz“

2.3 Der Einsatz des Computers

Der Computer wird als Lernwerkzeug in allen mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern eingesetzt, in denen er traditionellen Lernwerkzeugen überlegen ist. Schwerpunktmäßig soll er zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts genutzt werden. Die Schule verspricht sich durch den Einsatz von Computern folgende Vorteile:

  1. Die Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig an ein zentrales Medium unserer Zeit herangeführt werden, indem ihnen über die Jahrgangsstufen aufsteigend Medienkompetenz vermittelt wird:
    • Einführung in und Arbeit mit verschiedenen Computerprogrammen (Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Präsentationen, Webseiten gestalten),
    • Nutzung des Internets als Informationsquelle zu Recherchezwecken und die Bewertung von Internetquellen,
    • Nutzung lehrbuchbegleitender Software (Anwendung, Modellbildung, Simulationen)
  2. Die Schülerinnen und Schüler können zusätzlich durch den Einsatz von Informationstechnologien in ihrem eigenen Lern- und Arbeitstempo arbeiten - unabhängig von Ort und Zeit. Sie können je nach Leistungsstand unterschiedliche Aufgaben zugewiesen bekommen und dadurch individuell gefördert bzw. gefordert werden (Individualisierung von Lernprozessen).
  3. Das Michael-Ende-Gymnasium Tönisvorst bietet außerdem die Nutzung des Lernmanagementsystems (LMS) Moodle an. So kann jede MINT-Klasse geschützte, nicht öffentliche, virtuelle Räume einrichten, in welchen Informationen und Dateien von Schülerinnen und Schülern und Lehrern auch von zu Hause aus eingesehen, abgerufen und eingestellt werden können und außerschulische Kommunikation ermöglicht wird.
    Auf dieser Lernplattform befinden sich außerdem LINKs zu unterrichtsbegleitenden Animationen, Filmen, zusätzlichen Aufgaben, Arbeitsblättern, Abbildungen und Fotos, die durch Lehrer oder Mitschüler bereitgestellt werden können. Dies trägt zu einer höheren Lernmotivation bei, zu selbstständigem Lernen und zur Teamfähigkeit bei kooperativen Lösungen (Sozialkompetenz). Ein direkter E-Mail-Kontakt zu Lehrern und Mitschülern ermöglicht individuelle Unterstützung. Eltern können außerdem einen unmittelbaren Einblick in das „virtuelle“ Schulleben erhalten.

2.4 Die Bewertung im Fachunterricht

Die Anzahl der Klassenarbeiten bleibt sowohl in Mathematik als auch im Wahlpflichtbereich 2 erhalten. In den anderen MINT-Fächern werden ebenfalls keine zusätzlichen Klassenarbeiten geschrieben.

Die Leistungsbewertung erstreckt sich - wie auch bisher in diesen Fächern - auf die sonstige Mitarbeit und die schriftlichen Übungen. Zur sonstigen Mitarbeit zählen: Mündliche Mitarbeit im Unterricht, praktische Fähigkeiten beim Experimentieren, Teamfähigkeit bei Gruppenarbeit, Erstellen von Produkten wie Protokollen, Lernplakaten, Wettbewerbseinsendungen etc., Erstellen und Vortragen von Referaten, Präsentationen, Heftführung, Recherchen und die Arbeit am PC.

2.5 Die Einrichtung und Fortführung von MINT-Klassen

Voraussetzung zur Teilnahme am MINT-Profil ist vor allem das Interesse für Naturwissenschaften und Mathematik sowie für den Umgang mit dem Computer und den neuen Medien. Im Fach Mathematik sollen die Schüler mindestens befriedigende Leistungen aufweisen. Insgesamt werden von den Teilnehmern besonders Motivation, Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit erwartet, um die Lernziele der MINT-Klasse durch eine konzentrierte und disziplinierte Mitarbeit und gewissenhaftes Vor- und Nachbereiten der Unterrichtsstunden erreichen zu können.

Es wäre hilfreich, wenn die Schüler zu Hause über einen PC mit Internetanschluss verfügen würden. Ansonsten können selbstverständlich auch von der Schule bereitgestellte Computer benutzt werden. Erweiterte Computerkenntnisse sind nicht erforderlich. Zusätzliche Kosten fallen nicht an, da kostenfreie „open-source“ Programme genutzt werden.

Im Rahmen der letzten Erprobungsstufenkonferenzen der Jahrgangsstufe 6 wird jedes Kind individuell von seinen Lehrerinnen und Lehrern gemäß seiner Eignung für das MINT-Profil eingestuft. Diese Einstufung ist eine Empfehlung und wird den Eltern mitgeteilt. Um den Eltern Grundlagen für eine Entscheidung zu geben, findet vor dem Termin der Wahlzettelabgabe eine Informationsveranstaltung statt, auf der das MINT-Profil vorgestellt und auf Fragen eingegangen wird. Die Entscheidung für das MINT-Profil erfolgt am Ende der Jahrgangsstufe 6 durch die Eltern.

Sollten sich mehr Schülerinnen und Schüler für das MINT-Profil entscheiden als tatsächlich aufgenommen werden können, trifft die Schulleitung eine Auswahl unter besonderer Berücksichtigung der Noten in Mathematik, Biologie und Physik.

Schüler, die sich für das MINT-Profil entschieden haben, besuchen ab Jahrgangsstufe 7 eine gemeinsame Klasse, die bis zur Jahrgangsstufe 9 fortgeführt wird. Ein Wechsel aus einer Nicht-MINT-Klasse in eine MINT-Klasse ist bis zum Ende der Jahrgangsstufe 7 möglich, soweit dies der entsprechende Kenntnisstand der Schüler
und die Klassenstärke zulassen. Schüler aus dem MINT-Profil können unter diesen Bedingungen oder auf Empfehlung der Klassenkonferenz ebenfalls in das klassische Profil wechseln.

 

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