Normalerweise schreibt ein Schüler einen Praktikumsbericht, nachdem er in einem Betrieb oder einer vergleichbaren Einrichtung etwa zwei Wochen mehr oder weniger verlebt hat. Der Bericht informiert allgemein über den äußeren Rahmen der zwei Wochen, bezieht sich auf einen Schwerpunkt (etwa einen typischen Tagesablauf), wertet persönliche Erfahrungen aus, indem er das Vorher mit dem Nachher vergleicht, und spiegelt die Eindrücke einer einzelnen Person. Im Normalfall ist dieser Mensch ein Schüler, der erste Eindrücke aus der Arbeitswelt erwirbt und verarbeitet.

Mein Text gleicht einem solchen Bericht nur im Ansatz, vielleicht nur vom Titel her. Ich schildere Erfahrungen, die ich als begeleitender Lehrer vierer Auslandspraktikanten erwarb. Die vier - Katrin Lambertz, Eva Wawoczny, Marcel Brunner und Daniel Münster - waren mutig und ließen sich auf das Abenteuer ein, als erste Schüler des Michael-Ende-Gymnasiums ihr Auslandspraktikum in Stare Mesto, der Partnerstadt Tönisvorts in Tschechien, zu absolvieren. Ich begleitete junge Menschen, die in zweifacher Hinsicht Mut bewiesen: Praktikum im Ausland, noch dazu als Erste in Teschechien. Grund genug, mir ein Beispiel zu nehmen.

Vorweg das Ergebnis: wir kamen zufrieden und um positive Erfahrungen reicher - außerdem noch gesund und wohlbehalten (darauf legt zumindest meine Mutter immer Wert) nach Tönisvorst zurück.

Obwohl unsere Reise im Herbst, am letzten Septembertag nämlich, begann, begannen wir das Unternehmen bei sommerlichem Wetter. Das gute Wetter begleitete uns fast die erste Hälfte der Zeit in Tschechien.

Wir reisten mit dem Bus an. Die Reise verlief entspannt - dafür sorgten die Busfahrer mit regelmäßigen Pausen und Filmen (meist auf Deutsch, einmal in der Landessprache). Die tschechische Gastfreundschaft ist oft unglaublich: obwohl wir spät in der Nacht in Stare Mesto ankamen, warteten unsere Gastgeber auf uns und brachten uns in unsere Unterkünfte.

"Meine" Schüler verbrachten ihr erstes Wochenende in ihren Gastfamilien, ich im Internat. Während der Praktikumszeit wechselten die Schüler: werktags lebten sie im Internat, wochenends in den Gastfamilien .Am Montag begann die eigentliche Arbeit an der Praktikumsplätzen. Entsprechend den Wünschen, die Katrin, Eva, Marcel und Daniel von Tönisvorst aus geäußert hatten, bemühte sich unsere Betreuerin in Stare Mesto um Praktikumsplätze. Alle Betriebe waren in Stare Mesto und zu Fuß zu erreichen. Sehr zufrieden waren die Schüler, die konkrete Wünsche geäußert hatten. Manchmal verbesserten wir in Gesprächen vor Ort, wenn Angebot und Nachfrage zu weit auseinander klafften. Allerdings scheint mir auch die Erfahrung wichtig, dass man seine Wünsche so genau wie möglich formuliert, damit der Gegenüber sie angemessen berücksichtigen kann.

Unterbringung und Verpflegung waren überdurchschnittlich gut - neben drei frisch zubereiteten Mahlzeiten täglich stand uns nachmittags der Computerraum zur freien Verfügung. Wir konnten den Kraftraum der Schule und die schuleigene Tischtennisplatte nutzen. In der Nähe der Schule befindet sich ein modernes Schwimmzentrum, um das kulturelle Angebot zu würdigen, reichten die zwei Wochen kaum. Auch die Einkaufsmöglichkeiten waren mehr als gut, die Preise für Artikel des täglichen Bedarfs sind niedrig.

Das gute Wetter, der regelmäßige Tagesablauf und allgmeines Wohlbefinden ließen uns die Zeit schnell vergehen. Als wir am 14. Oktober die Rückreise antraten, waren wir zwar froh, nach längerer Abwesenheit nach Deutschland zurückzukehren, aber auch traurig, die gastfreundliche tschechische Atmosphäre verlassen zu müssen.

Ich möchte alle Schüler, die sich für ein Auslandspraktikum interessieren, auf die Möglichkeiten aufmerksam machen, die Stare Mesto bietet: die angenehme Atmosphäre der Stadt, das hohe Niveau unserer Partnerschule, die gute Verpflegung durch die schuleigene Mensa, die vielfältigen Praktikumsmöglichkeiten (vorausgesetzt, ihr wisst, was ihr wollt, und drückt das auch aus), die entstehenden Kosten (sie bleiben vergleichsweise gering). Außerdem bietet Tschechien die Möglichkeit, ein europäisches Land zu entdecken, das ein umfassendes kulturelles Angebot aufweist, mit dem man normalerweise im Unterricht noch nicht bekannt geworden ist - und das auf hohem Niveau.

Jörg Bellgardt

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