Jeder von uns kennt das: Man hat eine Fremdsprache im Unterricht, die man lernt und lernt, hat aber nie so wirklich die Chance, diese Sprache mal „live“ umzusetzen. Nun, genau diese Chance hatten wir jetzt. Vom 24. bis zum 29. April waren 16 von uns aus verschiedenen Französisch-Klassen (8 und 9) auf einem Belgienaustausch, und zwar in Wavre.

7.30 Uhr montags morgens. Ich glaube ich bin selten so gerne aufgestanden, um zur Schule zu gehen. Nur noch den Koffer aus dem Wagen hieven, die Eltern verabschieden und schon machten wir uns auf nach Wavre, einer Stadt im französischsprachigen Teil Belgiens.

Arriver enfin! – Endlich angekommen! Nach ca. zweieinhalb Stunden Fahrt fuhr der Bus die Schneise zum Parkplatz unserer Austauschschule hinauf, wo (die meisten von uns) ihre Austauschpartner das erste Mal treffen würden. Gott war ich nervös! Doch nach einem von den Lehrern organisiertes Speed-dating und dem gemeinsamen Mittagessen in der Schule herrschte immerhin schon ein relativ entspanntes Klima. Nun hing nur noch die spannende Frage in der Luft: „Wie würden die Gastfamilien sein?“ Ich wurde schnell beruhigt. Meine Gastfamilie bestand aus 4 Kindern, Eltern und einem Hund, also Langeweile kam bei weitem nicht auf. Wir (und wie ich später erfuhr noch einige andere) redeten englisch mit ihrer Gastfamilie. Naja, ich meine, man will doch auch mal was sagen, ohne die ganze Zeit Grammatik im Kopf rumschwirren zu haben…

Erste Nacht, überstanden. Der Tagesplan, Ausflug ins kleine Nachbarstädtchen Namur (ohne unsere Austauschpartner - schade). Und natürlich hatten die Lehrer was für uns auf Lager. Mit einem Fragebogen und Äpfeln (für dieses „Tausch-nen-Apfel-gegen-was-Besseres-Spiel“) im Gepäck zogen wir nun in Grüppchen durch die Stadt. Ich muss dazu sagen: Im Endeffekt lag unser Hauptaugenmerk eher weniger auf den „Aufgaben“, weshalb wir auch relativ schnell „fertig“ waren und nur noch Namur genossen, shoppen gingen, was man halt in einer fremden Stadt so alles tut. Klingt nicht besonders aufregend, war es auch nicht (bis auf die Tatsache, dass wir fast unsere Bahn nach Hause verpasst hätten), trotzdem ein nettes Erlebnis und um unsere Französischlehrer zu beruhigen: Wir mussten zumindest an der Kasse Französisch reden, wenn wir uns was gekauft haben.

Den Mittwoch verbrachten wir die ersten 4 Stunden mit den anderen im Unterricht (zum Glück war ich eine von denen, die Sport hatten), die Zeit danach gehörte dann ganz allein uns und unseren Partnern. Meine Austauschpartnerin und ich waren in einer Nachbarstadt, dessen Name ich nicht mehr weiß, Mittagessen (es gab Sushi♥) und dann ein wenig Bummeln. Von einigen anderen hab ich sogar etwas von Lasertag gehört. Später bei H&M haben wir sogar einige andere Austauschpaare getroffen. Mit ordentlicher Ausbeute ging es schließlich nach Hause, um dann noch einen Harry Potter-Film anzuschauen.

Der letzte Ausflug war zugleich der erste, wo auch endlich unsere Austauschpartner mit durften. Es ging ans Meer. Die Busfahrt kam mir elend lang vor, auch wenn alle im hinteren Teil des Busses mit einer Musikbox mächtig Stimmung machten. Das Wetter währenddessen war einfach nur… bizarre! Sonne, Wolken, REGEN, dann –zum Glück- wieder Sonne. Am Strand war es zunächst, trotz des schönen Wettern extrem windig und somit auch ganz schön kalt. Nach einigen Spielen am Strand dann das übliche: Bummeln gehen. Naja, nicht ganz. Von den „Belgiern“ kam nämlich die brillante Idee: Wir mieteten uns in je 4er-Gruppen so eine Art Fahrzeug. Wie hieß es doch gleich wieder? Quadricycle? Keine Ahnung, aber es hat VERDAMMT Spaß gemacht! In meiner Gruppe war ich die einzige Deutsche, was meiner Meinung nach umso lustiger war! Nach einem Rennen, in dem wir die andere Gruppe sowas von abzogen, fuhren wir einfach so durch die Gegend. Wobei man „einfach so“ nicht wirklich sagen kann. Jedes entgegenkommende Auto und jede Bürgersteigkante sorgte für neue Aufregung und hysterische Lachanfälle! Schließlich, als unsere Stunde rum war, brachten wir das „Was auch immer“ zum Vermieter zurück, setzten uns in das Strandcafé, welches unserem Treffpunkt am nächsten war, und blieben dort auch, bis die Lehrer zum Aufbruch läuteten. Aber halt! Der Tag ist noch nicht vorbei! Mit dem Bus ging es weiter nach Gent (Hurra, ich erinnere mich an den Namen einer Stadt!), wo entschieden wurde, eine Bootsfahrt durch die Stadt zu unternehmen. Ich muss gestehen, der Vortrag war nicht unbedingt das Spannendste, was ich je gehört hatte, aber immerhin war die Stadt selber recht schön. So, jetzt ist der Tag so ziemlich vorbei. Auf dem Rückweg gab es noch die Miniversion einer Kirmes, wo einige an den Automaten dort ihr Glück versuchten und andere den Süßigkeitenwagen plünderten.

Zu Hause hieß es dann auch schon Kofferpacken. Schade eigentlich. Ich war mich gerade am Einleben.

Am Morgen des Abfahrtstages begleiteten wir die anderen noch einmal in den Unterricht und in der Pause wurden viele Abschiedsfotos gemacht und natürlich noch schnell Nummern ausgetauscht.

Und nach einem winzigen Missverständnis mit dem Bus (der war auf einmal weg) waren wir alle bereit zur Abfahrt. Na, sagen wir fast alle. Einige Paare konnten ich kaum voneinander trennen;) Auf der Rückfahrt gab es noch Schokolade, die wir von den belgischen Lehrerinnen geschenkt bekommen hatten und naja, vielmehr ist da auch nicht mehr.

Als Schluss möchte ich hervorheben, wie sehr mir dieser Austausch gefallen hat. Es war ein komplett neues Erlebnis und dann noch in französischer Sprache. Wir alle danken besonders Frau Soilly und Frau Bögel, die das alles in die Wege geleitet und organisiert haben. Es war eine unvergessliche Woche und ich gehe schwer davon aus, es war nicht das letzte Mal, dass wir uns alle gesehen haben.

Sonja Reinecke

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