Am Morgen des 13. April 2015 war es endlich soweit und unsere Reise nach Staré Město, der tschechischen Partnerstadt von Tönisvorst, konnte beginnen.

Gegen 8:30 Uhr war die kleine Reisegruppe, bestehend aus sieben Schülern und unseren begleitenden Lehrern Frau De Bruyn und Herrn Wirth, vollständig am Flughafen in Düsseldorf versammelt. Um 10:15 Uhr ging unser Flug, und ungefähr 75 Minuten später waren wir auch schon in Wien gelandet. Dort am Flughafen wartete bereits ein Kleinbus auf uns, der uns weiter nach Staré Město brachte. Um 14:30 Uhr waren wir dann endlich an der Schule im Ort angekommen. Gespannt erwarteten wir unsere Austauschschüler, die wenig später auch schon mit ihrer Deutschlehrerin auf den Parkplatz kamen. Wir wurden unseren Familien zugeteilt und dann nach und nach von den Eltern abgeholt. Anschließend hatten wir Zeit unsere Familien kennenzulernen, unsere Zimmer zu beziehen und die Koffer auszupacken. Nach dem Abendessen trafen wir uns mit allen Schülern im Aqua Park in Uherské Hradiště, dem größeren Nachbarort von Staré Město, und konnten uns schon etwas besser kennenlernen, wobei wir nach der Anreise alle sehr erschöpft waren. Dennoch war es ein sehr schöner und lustiger erster Abend.

Am Dienstag, den 14. April, trafen wir uns alle um 8:00 Uhr in der Schule, da ein Treffen mit dem Schulleiter geplant war. Dieser hieß uns herzlich willkommen und betonte, wie sehr er die Städtepartnerschaft mit Tönisvorst schätzt. Im Anschluss an diese Unterhaltung und eine Frühstückspause mit Kaffee und Kuchen, hielten wir kurze, im Voraus vorbereitete Präsentationen über unsere Heimatstadt Tönisvorst und das Michael-Ende-Gymnasium in verschiedenen Deutsch- und Englischklassen der Schule, in denen teilweise auch unsere Austauschschüler saßen. Um 12:30 Uhr gab es dann für alle Mittagessen in der Schulkantine, bevor wir zum Besuch im Rathaus beim Bürgermeister von Staré Město aufbrachen. Auch dort wurden wir freundlich empfangen und willkommen geheißen und wir sprachen ebenfalls über die jahrelange Freundschaft zwischen Tönisvorst und Staré Město. Zum Abschied erhielt jeder von uns eine Tüte mit Andenken aus Staré Město, zum Beispiel einem Stadtplan, Notizzetteln und einem Kartenspiel. Anschließend gingen wir alle gemeinsam zu Fuß nach Uherské Hrasdiště, da uns dort etwas zur historischen Altstadt erzählt wurde. Gegen Nachmittag hatten wir dann Freizeit. Zuerst setzten wir uns in ein Café und tranken etwas, aber nach und nach löste sich die Gruppe auf und wir fuhren alle mit unseren Austauschschülern in die Gastfamilien zurück.

Am Mittwoch, den 15. April, stand unser Besuch in der Stadt Brünn („Brno“) an. Dort war unser erstes Ziel die Festung Spielberg („Špilberk“), die wir selbstständig besichtigen durften. Von dort aus gingen wir zu Fuß in Brünns wunderschöne Altstadt. Wir erfuhren etwas über tschechische Legenden und verschiedene Gebäude oder Plätze in Brünn, unter anderem das alte Rathaus der Stadt. Gegen Mittag duften wir uns dann in kleinen Gruppen alleine in der Stadt bewegen. Unsere Freizeit nutzten wir zum Shoppen oder für ein Mittagessen. Dabei konnten wir uns entscheiden, ob wir lieber in der Altstadt bleiben oder ins nahe gelegene Shoppingzentrum gehen wollten.

Am Donnerstag, den 16. April, sollte es nach Kroměříž gehen. Es handelt sich um eine historische Stadt im Norden von Staré Město. Zuerst besichtigten wir bei einer Führung das Schloss, dann verbrachten wir unsere Mittagspause im Schlossgarten. Dort machten wir alle eine Menge Fotos, da die Umgebung mit See und vielen verschiedenen Pflanzen unglaublich schön aussah. Im Anschluss liefen wir weiter durch Kroměříž und besuchten den Blumengarten der Stadt. Auch in dieser Parkanlage war es wunderschön, wobei es mit Sicherheit im Sommer, wenn alle Beete bepflanzt sind und alle Blumen blühen, noch schöner anzusehen gewesen wäre. Am Nachmittag hatten wir dann Freizeit in unseren Gastfamilien. Es bot sich zum Beispiel die Möglichkeit den sogenannten „KovoZoo“ in Staré Město zu besuchen. Dies ist eine Art Zoo, in dem alle Tiere aus Metallresten und Schrott gebaut und ausgestellt sind. Am Abend begleiteten wir dann unsere Gastschüler zu ihrem wöchentlichen Tanzkurs. Wir waren erstaunt, wie viele Schüler freiwillig und mit Begeisterung teilnahmen, doch als wir dann den Unterricht beobachteten, machte es uns auch so viel Spaß, dass wir mitmachten, obwohl wir nicht ganz angemessen gekleidet waren…

Freitag, der 17. April, war leider auch schon wieder der letzte richtige Tag unserer Zeit in Tschechien. Am Morgen besichtigten wir die Basilika im nahegelegenen Wallfahrtsort Velehrad und eigentlich war im Anschluss ein Besuch im mittelalterlichen Freilichtmuseum geplant, der aber aufgrund des schlechten Wetters ausfallen musste. Stattdessen verbrachten wir den restlichen Vormittag in einer Konditorei und warteten darauf, dass wir zurück zur Schule gebracht werden konnten. Nach Schulschluss der tschechischen Schüler versammelten wir uns alle vor der Schule und bekamen die Aufgabe, selbstständig das Restaurant zu finden, in dem für unsere Gruppe ein gemeinsames Mittagessen geplant war. Dort warteten die Lehrer dann bereits auf uns. Nach dem Essen konnten wir unseren letzten Nachmittag individuell mit unseren Austauschschülern verbringen. Am Abend trafen wir uns dann wieder mit allen Schülern in der Stadt, um die Woche gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Samstag, den 18. April, waren alle Koffer gepackt. Schon vor 8:00 Uhr standen wir alle auf dem Parkplatz der Schule und verabschiedeten uns von unseren Gastfamilien. Um Punkt 8:00 Uhr ging es dann los in Richtung Wien. Dort angekommen verstauten wir unsere Koffer am Bahnhof und sahen uns, als Abschluss der Woche, Österreichs Hauptstadt an. Gegen Nachmittag machten wir uns dann auf den Rückweg zum Bahnhof, holten unsere Koffer und fuhren weiter zum Flughafen. Um 17:00 Uhr ging unser Flug zurück nach Düsseldorf.

Abschließend kann ich, denke ich, für alle sprechen und sagen, dass es eine unvergessliche und sehr schöne Woche war und der Austausch als neue Erfahrung in Erinnerung bleiben wird. Der Abschied fiel uns allen ziemlich schwer, aber wir freuen uns jetzt schon auf September, wenn die Tschechen uns dann in Deutschland besuchen kommen.

Anne Germes

 

Der Gegenbesuch im September

Wie bereits berichtet wurde, besuchten wir im April mit 7 Schülerinnen und Schülern, Frau de Bruyn und Herrn Wirth unsere tschechischen Austauschschüler für eine Woche in unserem Partnerort Staré Město im Süd-Osten von Tschechien. Jedoch mussten wir uns leider bereits nach einer Woche wieder verabschieden, immerhin aber mit dem Wissen, dass wir uns wiedersehen würden.

Am Mittwoch, den 16. September 2015, war es dann endlich soweit und die 8 tschechischen Schüler erreichten mit ihren beiden Lehrerinnen nach 17-stündiger Fahrt unsere Heimat Tönisvorst. Als sie mittags gegen 12 Uhr am Michael-Ende-Gymnasium ankamen, erwarteten wir sie bereits in der Mensa. Wir freuten uns alle riesig über das Wiedersehen und irgendwie hatte man gar nicht das Gefühl, sich ein halbes Jahr nicht gesehen zu haben. Es gab für alle Mittagessen in der Schule, bevor wir dann gegen 13 Uhr mit unseren jeweiligen Austauschschülern nach Hause fahren konnten. Die Tschechen hatten also die Möglichkeit sich ein wenig auszuruhen und ihre Taschen auszupacken. Am späten Nachmittag trafen wir uns dann mit ein paar Schülern in Krefeld, da unsere Austauschschüler gerne ein wenig Shoppen gehen wollten. Abends kamen dann alle anderen Schüler, die am Austausch beteiligt waren, ebenfalls nach Krefeld und wir aßen gemeinsam zu Abend, sozusagen als Willkommensessen.

Am Donnerstag, den 17. September nahmen wir unsere Gastschüler für die ersten 4 Stunden mit in den Unterricht. Anschließend gingen die Tschechen zum Mittagessen in die Mensa und wir zum Sportunterricht. Um 14 Uhr versammelten wir uns mit der gesamten Gruppe und unseren Lehrern in St. Tönis vor der Stadtbibliothek, um dort wenig später im Rathaus auf Thomas Goßen, den Bürgermeister von Tönisvorst zu treffen. Er erzählte ein paar allgemeine Dinge über die Stadt, die für die Tschechen allerdings übersetzt werden mussten, da sie zwar Deutsch in der Schule lernen, aber dennoch nicht genug verstehen konnten. Der Bürgermeister hatte außerdem sowohl für die Gastschüler, als auch für die Lehrer ein paar Souvenirs aus Tönisvorst vorbereitet. Gegen 14:45 Uhr verließen wir das Rathaus wieder und verbrachten den Nachmittag und den Abend mit allen Schülern gemeinsam.

Am Freitag stand dann für die Tschechen eine Exkursion nach Bonn auf dem Programm. Wir Deutschen blieben aufgrund unserer anstehenden Klausurphase in der Schule. In Bonn besuchten die Austauschschüler in erster Linie das Haus der Geschichte, ein Museum, wo die Geschichte Deutschlands anhand der verschiedenen, für das jeweilige Jahrzehnt typischen Gegenstände zu verfolgen und nachzuvollziehen ist. Gegen 20:30 Uhr erreichten sie wieder den Wilhelmplatz und wir konnten sie abholen.

Das Wochenende konnten wir mit unseren Gastschülern selbst und frei gestalten.

Am Samstag, den 19. September fuhren wir mit allen Schülern zusammen nach Düsseldorf, um unseren Austauschschülern zum Beispiel die Altstadt, das Rheinufer oder die Königsallee zu zeigen. Nach dem Abendessen machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, damit wir den Abend gemeinsam in St. Tönis auf dem Oktoberfest am Michael-Ende-Gymnasium ausklingen lassen konnten.

Der Sonntag verlief ziemlich ruhig. Nachdem wir alle erst einmal ausschlafen konnten, besuchten wir mit ein paar Schülern gegen Nachmittag das Apfelfest in Vorst. Im Anschluss fuhren wir dann aber noch nach Krefeld, da dort Verkaufsoffener Sonntag war und die Tschechen somit noch einmal die Möglichkeit hatten ein wenig einzukaufen.

Am Montag, den 21. September machten wir uns morgens mit der ganzen Gruppe auf den Weg nach Köln. Dort hatten wir von der Schule aus eine Führung durch das RheinEnergieStadion gebucht, die um 11 Uhr begann. Wir wurden durch die Umkleide des 1.FC Köln geführt, durften den Pressekonferenzraum besichtigen und man zeigte uns sogar den Logenbereich. Das Highlight der Führung war, dass wir die Möglichkeit bekamen, von der Hymne des 1.FC Köln begleitet, ins Stadion einzulaufen und dann auf den Spielerbänken Platz zu nehmen. Nur den Rasen durften wir selbstverständlich nicht betreten. Nach der Führung hatten wir im Zentrum von Köln genügend Freizeit, um etwas zu essen oder shoppen zu gehen. Später trafen wir uns alle gemeinsam vor dem Dom und besichtigten diesen, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Tönisvorst machten.

Der Dienstag war für uns ein ganz normaler Schultag. Die Austauschschüler fuhren nach Aachen, besichtigten auch dort den Dom und zusätzlich die berühmten Schatzkammern. Den Abend verbrachten wir wieder mit allen Schülern gemeinsam, denn schließlich war es der Abschlussabend unserer tschechischen Gäste. Wir fuhren nach Krefeld und spielten Billard. Es war ein gelungener letzter Abend, denn wir hatten eine Menge Spaß und haben viel zusammen gelacht.

Am Mittwoch, den 23. September, am Abreisetag also, ging es für die Tschechen morgens erst noch einmal nach Krefeld. Sie gingen ein letztes Mal shoppen, bevor wir nach der 4. Stunde ebenfalls nach Krefeld nachkamen, weil ein gemeinsames Abschluss-Mittagessen mit allen Schülern und Lehrern und sogar mit unserem Schulleiter Herrn Birnbrich im Nordbahnhof in Krefeld geplant war, denn ein solches Mittagessen wurde bei unserem Besuch in Tschechien ebenfalls organisiert. Nach dem Essen fuhren wir dann alle zurück zur Schule, um dann wenig später nach Hause zu fahren, da unsere Austauschschüler ihre letzten Sachen noch packen mussten. Bereits gegen 17:30 machten wir uns auf den Weg zum Busbahnhof in Düsseldorf, von wo unsere Gäste gegen 18:50 wieder abreisen sollten. Ihr Bus hatte ein wenig Verspätung, jedoch war es Zeit Abschied zu nehmen. Es war ein trauriger Abschied und ein merkwürdiges Gefühl ihnen „Auf Wiedersehen“ zu sagen, denn wir wissen nicht, ob oder wann wir uns das nächste Mal sehen werden.

Alles in allem war es eine wunderschöne Woche, wir hatten sehr viel Spaß zusammen und ich glaube, dass sich dieser Austausch für jeden von uns wirklich gelohnt hat, denn wir haben neue Freunde gefunden, Freunde in einem anderen Land, die wir hoffentlich bald noch einmal wiedersehen werden. J

Auch, wenn ich anfangs nicht ganz überzeugt davon war, am Tschechienaustausch teilzunehmen, bin ich unendlich froh darüber, mich dafür entschieden zu haben, denn ich werde die Zeit definitiv sehr positiv in Erinnerung behalten und habe zudem eine Menge dazugelernt.

Anne Germes

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