Donnerstag:
Morgens früh um 8 Uhr verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und brachen auf. Nach einer kurzen
Fahrt stoppten wir in Essen, holten unseren Begleiter, Andreas Rothenberger von der Karl-Arnold-Stiftung ab und fuhren weiter. Herr Rothenberger gab uns eine kurze Einführung in das Seminar und beantwortete unsere Fragen. Unsere erste Station auf der Fahrt war Hötensleben. Dort konnten wir begutachten, wie die Grenzanlagen aufgebaut waren und wie sie funktionierten. Ein Zeitzeuge brachte uns nahe, dass die Menschen an der Grenze unter strengen Regeln lebten und wie unberechenbar die Bedingungen waren. Trotz der Kälte und des Windes gab es keinen, der nicht gespannt zuhörte. Nach der Führung fuhren wir weiter ins Hotel, wo wir noch zu Abend aßen, die Koffer auspackten und den Tag beendeten.



Freitag:
Am Freitag besichtigten wir Berlin in einer kommentierten Busfahrt, wo wir zwischendurch ausstiegen und uns einige Dinge näher anschauten z.B eine Gedenkstätte, an dieser Stelle früher mal eine Synagoge stand. Unser Führer Thomas Lukow erläuterte uns, wie Juden im NS verfolgt und systematisch degradiert wurden, indem ihnen alle Rechte genommen wurden. Zum Mittagessen kehrten wir in das Restaurant „12 Apostel“ ein, sättigten uns an Pasta und Pizza und ruhten uns aus. Danach ging es weiter zur Spree, wo Herr Lukow uns von geglückten und missglückten Fluchtversuchen aus der DDR erzählte.
Am Nachmittag besichtigen wir die Kulturbrauerei, in der wir uns eine Austellung anschauten die sich mit dem Alltag in der DDR beschäftigte. Die Ausstellung war sehr umfangreich und nach Räumen sortiert, sodass man sich ein komplettes Wohnzimmer mit Originalteilen aus der DDR anschauen konnte. Am Abend duften wir uns Berlin anschauen, wobei die meisten die Chance eher nutzen um shoppen zu gehen und zu Abend zu essen. Die Zimmer taten sich jeden Abend zusammen um wilde Mario Kart Rennen gegeneinander zu spielen, bis Bettruhe war und alle schlafen gingen.



Samstag:
Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit dem Bus in das Paul-Löbe Haus wo wir von Abgeordneten Uwe Schummer begrüßt wurden und eine kleine Rundführung durch das Gebäude erhielten. Herrn Schummer erklärte uns im Ausschussraum die Aufgaben und Arbeitsmethoden im Bundestag und war sehr erfreut unsere Fragen zu beantworten. Er zeigte uns Räume für gemeinsame Gottesdienste und Kunstausstellungen und natürlich die gläserne Kuppel. Anschließend hatten wir noch ein wenig Freizeit und die Lehrer erlaubten uns, ein wenig am Brandenburger Tor herumzulaufen und etwas zu essen.
Nach dem Essen fuhren wir in das Gefängnis Hohenschönhausen, wo wir einen Film ansahen und danach mit zwei Zeitzeugen sprachen, die in diesem Gefängnis inhaftiert waren. Sie gaben uns eine Führung durch den Gefängniskomplex und erzählten dann ihre eigene Geschichte. Meine Gruppe war sehr gerührt von der Geschichte, die glücklicherweise ein gutes Ende hatte. Herrn Körner, der Zeitzeuge, beschrieb sehr detailreich wieso er verhaftet wurde, wie er seine Zeit dort empfunden hatte und wie es ihm danach ging. Es gab niemanden, der auch sich auch nur eine Minute desinteressiert war und die eindeutige Meinung am Ende war, dass das Gefängnis der Höhepunkt der Fahrt war.

Sonntag:
Als letzten Punkt der Fahrt waren wir auf der Glienicker Brücke, die früher die Grenze von Berlin nach Potsdam war und zum Agentenaustausch verwendet wurde. Wir besichtigten die Villa Schöningen die eine Hälfte der Gruppe sah sich einen Film über die Agentenaustausche an während die anderen etwas über die Brücke im Allgemeinen erfuhren und über die Geschichte der Villa. Nach der Führung verschliefen die meisten die ersten Stunden der Rückfahrt. Als alle etwas ausgeruht waren, entbrannten heftige Nintendo- Battles, da die Schüler die Lehrer zu einem Wettkampf herausforderten. Manche Lehrer stellten sich dabei als skrupellose und ausdauernde Mario Kart Spieler heraus. Die Schüler haben am Ende trotzdem gewonnen.



(Wir würden gerne der Schule danken, dass uns diese spannende und informative Reise ermöglicht wurde, durch die wir die deutsche Geschichte nun viel besser verstehen als vorher. Wir empfehlen allen mitzufahren, da die Fahrt ein wertvolles Erlebnis ist, was man nicht verpassen möchte!
Ein herzliches Dankeschön auch an die Lehrer die auch am letzten Tag noch Geduld mit uns hatten, auch wenn wir alle schon etwas müde waren und uns viel Freiraum ließen, um Berlin auf eigene Faust zu erkunden.)

Erlebnisbericht von Lisa Thomas

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