Auszug der Qualitätsanalyse durch das MSW NRW:
  • Pflege einer lebendigen und wertschätzenden Schulgemeinschaft mit ungewöhnlich vielfältigen Bildungsangeboten
  • Beispielgebende Forder- und Förderangebote über Profilbildung, Unterstützungsmaßnahmen und den Blick auf jeden einzelnen Schüler
  • Vorbildliche Entwicklung der personalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler
  • Hohe Identifikation aller Beteiligter mit ihrer Schule und sehr gute informelle Zusammenarbeit aller Gruppen

Dienstagmorgen am Schultor des Michael-Ende-Gymnasiums: Eine ungeordnete Menschentraube formiert sich langsam zu einem Spalier. 80 Fünftklässler positionieren ihre selbst gestalteten Plakate und die bunten Fahnen, weisen sich gegenseitig ihre Plätze zu und erinnern sich an den nun folgenden Ablauf. Ihre gebannten Blicke gehen dabei zum Parkplatz vor der Schule. Dann endlich kommen die Ehrengäste aus Bangladesch. Diese staunen nicht schlecht über die euphorisch dargebotene Begrüßungszeremonie und die Willkommensgrüße in ihrer Sprache. Dass der ein oder andere Schüler vor lauter Aufregung und in Unkenntnis der bengalischen Schriftzeichen das Plakat zunächst falsch herum hält, führt zusätzlich zur Erheiterung. Die Begeisterung über diese Begrüßung ist den vier Damen deutlich anzusehen.

Vom 5. bis zum 10. Mai 2019 waren Jinat Ara Haque, Sree Rontia Bala und Afsana Binte Amin, drei Frauenrechtlerinnen aus Bangladesch, sowie die „Weltwärts“-Freiwillige Sompa Rani zu Gast in Tönisvorst. „Nachdem sich unsere Gäste hier im letzten Jahr so wohl gefühlt haben, sind wir sehr froh, dass das MEG erneut die erste Station dieser ‚Begegnungsreise‘ bildet.“, sagt Franziska Gaube von NETZ e.V..

Seit vielen Jahren pflegt das Michael-Ende-Gymnasium in Tönisvorst eine lebendige Partnerschaft mit Bangladesch. Mit Hilfe von NETZ e.V. unterstützt die Schulgemeinde verschiedene Menschrechtsprojekte und setzt sich erfolgreich für qualifizierte Schulbildung im Norden des Landes ein. Zum zweiten Mal in Folge war man nun stolzer Gastgeber für die bengalischen Freunde.

Das abwechslungsreich gestaltete Programm sollte den Gästen nach ihrer langen Anreise und angesichts der vielen neuen Eindrücke zunächst einen möglichst sanften Einstieg bieten, aber auch genügend Raum und Anlässe für gegenseitigen Erfahrungsaustausch und lebendige Diskussionen ermöglichen. So absolvierte man eine gemeinsame Draisinenfahrt von Kleve nach Kranenburg, besuchte den Feierabendmarkt in Kempen und duellierte sich beim Kegeln in St. Tönis. Untergebracht waren die Gäste in dieser Woche bei Kolleginnen und Kollegen des MEGs, die auf diese Weise interessante Einblicke in bengalische Traditionen, Gewohnheiten und kulinarische Besonderheiten erhielten. „So viele scharfe Gewürze wie in den letzten fünf Tagen kamen hier im gesamten letzten Jahr nicht zum Einsatz!“, weiß Eva Manke lachend zu berichten.

Besonderen Eindruck bei den Gästen hinterließ vor allem die Schulbesichtigung: „Es ist faszinierend zu sehen, was den Kindern hier alles geboten wird. Hier gehen sicher alle gerne jeden Tag zur Schule. Die Schüler sind bestimmt traurig, wenn es Ferien gibt.“, spekulierte die Menschenrechtsaktivistin Jinat Ara Haque, musste aber anerkennen, dass diese Aussage von einigen Fünftklässlern nur mit einem Schmunzeln und etwas Verzögerung bejaht wurde.

Natürlich profitierten auch die Schülerinnen und Schüler des MEGs von diesem Besuch: In altersgerecht angelegten Unterrichtseinheiten in der 5. und 7. Klasse sowie in Oberstufenkursen der Einführungsphase informierten die Frauen über ihr Land, die Menschen, Gewohnheiten, aber vor allem über ihren Einsatz für Gleichberechtigung in ihrer Heimat. Durch bildhafte Schilderungen und einen offenen Austausch sensibilisierten sie die Schülerinnen und Schüler und regten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dieser Thematik an.

Am Ende steht am MEG die Erkenntnis, dass die Verbindung zu Bangladesch wieder etwas lebendiger geworden ist – und dass der Abschied viel schwieriger ist als jede noch so euphorische Begrüßungszeremonie. Wir wünschen unseren Gästen weiterhin eine spannende und angenehme Reise und alles Gute für ihre Zukunft!

C.Candar

 

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